Mai 2023 | II

Lk 12, 13-21

Menschen für Menschen

Einer aus der Volksmenge bat Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen. Jesus weist die Frage zurück. Irgendwelche Rechte, die man gegeneinander geltend machen könnte, sind ihm fremd. 

Nicht der Besitz an sich ist entscheidend, sondern das, was Menschen für Menschen daraus machen. „Recht haben“ ist für Jesus nicht etwas, was Menschen zueinander führt: „Hütet euch vor aller Habsucht, (auch) wenn einer Überfluss hat, beruht sein Leben nicht auf seinem Besitz.“

Jesus redet nicht dem Verzicht auf das Irdische das Wort, vielmehr lenkt er den Blick vom Nebensächlichen dahin, dass Menschen aus dem Gefühl ihres Wertes leben, den Gott ihnen zugedacht hat. Ob uns seine Frohe Botschaft als befreiendes Lebensgefühl erreicht, entscheiden wir selbst – zuerst dadurch, dass wir tiefer vertrauen.

Pater Eryk Kapala OFM
Manfred Reichgeld

Gedanken zum Evangelium

März 2026 | II

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Lukas 13, 1-9 Umkehr Jesus lädt uns zur Umkehr ein. Vielleicht denken wir dabei zuerst an „Buße“ oder „sich von Sünde abwenden“, … Gemeint ist, dass wir uns von uns selbst hin zu Gott bewegen und in unserem Reden und Tun seine Nähe suchen. „Kehret um“, sagt Jesus,...

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März 2026 | i

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Lukas 4, 1-13 Versuchung Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde: „Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. „Der Mensch lebt von Gott und seinem Wort und nicht vom Brot allein“, antwortet Jesus. Er redet...

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Februar 2026 | II

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Lukas 6, 27-38 Verurteilt nicht Jesus sagt: „Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden“. Anders als die Pharisäer und Schriftgelehrten spricht Jesus von den Gesetzen und Vorschriften, die das Verhältnis der Menschen zu Gott beschreiben: „Wer von...

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Februar 2026 | i

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Lukas 6, 17 20-26 Selig sind die … Jesus preist die Menschen selig, die am Rande und auf der Schattenseite des Lebens stehen. Er spricht von der befreienden und tröstenden Zusage Gottes, von Heil und Erfüllung, die uns zuteil werden, wenn wir seinen Weg gehen: „......

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Januar 2026 | II

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Johannes 11, 25 Grenzenlos Nur wenn wir in Gedanken über Grenzen hinausgehen, nehmen wir sie als solche wahr. Die Frage „Was wird sein, wenn wir am Ende unseres irdischen Lebensweges angekommen sind?“ beschreibt eine Grenze und geht zugleich darüber hinaus.  Wir...

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Januar 2026 | i

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​Matthäus 2, 13-15.19-23 Sicherheiten Wir neigen dazu, in den unterschiedlichen Situationen  unseres Lebens nach Sicherheit zu suchen und entsprechend zu handeln. Es ist eine (tägliche) Erfahrung, dass es eine wirkliche, endgültige Sicherheit nicht gibt. Das Leben des...

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Dezember 2025 | i

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​​ Matthäus 24, 37-44 Advent Advent – das ist das Grundthema unseres Glaubens. Advent heißt Hoffnung auf endgültige Rettung über den Tod hinaus, auf das Reich Gottes, dass es sich für alle Welt entfalte. Wir Menschen selbst sind adventliche Wesen Das von Sonntag zu...

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November 2025 | II

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Lukas 20, 27-38 Vollendung Wenn Menschen den eigenen und den fremden Tod als unerklärlich und bedrohlich empfinden, bleibt die Hoffnung, dass der Gott der Liebe nicht das im Tod belässt, was er ins Leben rief. Dafür steht die Zusage Jesu: Wo ich bin, da werdet auch...

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November 2025 | i

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​​ Lukas 19, 1-10 Liebe verwandelt Durch die Zuwendung und Liebe, die Zachäus erfährt, ändert sich sein Verhalten. Das allein ist der Grund seiner Umkehr. In Jesus und in dem, was er sagt und tut, begegnet ihm die Gnade und Güte Gottes. „Zachäus, … bei dir will ich...

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