August2025 | i

Lukas 12, 32-48
Reich Gottes
Jesus sagt: „Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Es ist (schon) mitten unter euch.“ D. h., es ist da, ohne dass es sich nach außen zeigt. Nicht ein Ort in Raum und Zeit ist gemeint, sondern eine innere Wirklichkeit.
Die beiden Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig beantworten die Frage in je anderer Weise: Das Reich Gottes ist wie ein Senfkorn, das ein Mann in seinem Garten in die Erde steckte: es wuchs und wurde zu einem Baum, und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.
„Außerdem sagte Jesus: Womit ist das Reich Gottes zu vergleichen? Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.“
Pater Eryk Kapala OFM
Manfred Reichgeld
Gedanken zum Evangelium
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