Januar 2026 | i

​Matthäus 2, 13-15.19-23

Sicherheiten

Wir neigen dazu, in den unterschiedlichen Situationen  unseres Lebens nach Sicherheit zu suchen und entsprechend zu handeln. Es ist eine (tägliche) Erfahrung, dass es eine wirkliche, endgültige Sicherheit nicht gibt. Das Leben des Menschen eilt dahin, und das Ende ist der Tod.

Es gibt eine ganz andere „Sicherheit“, an die wir glauben und der wir vertrauen: das Wort Gottes, dem wir jenseits unseres rationalen Denkens und über alles Sichtbare hinaus zugeordnet sind. Gottes Wort – wie immer es uns erreicht – befreit uns zu unserem wahren Ich, von der Sorge und der Angst, die uns überwältigt, wenn wir allein unser diesseitiges Leben planen und in Besitz nehmen wollen.

Unser Glaube an den Gott des Lebens und der Liebe ist der Weg, Sicherheit zu suchen und zu finden – in dem, der uns entgegengeht und Macht über Zeit und Ewigkeit hat.

Pater Eryk Kapala OFM
Manfred Reichgeld

Gedanken zum Evangelium

März 2026 | II

März 2026 | II

Lukas 13, 1-9 Umkehr Jesus lädt uns zur Umkehr ein. Vielleicht denken wir dabei zuerst an „Buße“ oder „sich von Sünde abwenden“, … Gemeint ist, dass wir uns von uns selbst hin zu Gott bewegen und in unserem Reden und Tun seine Nähe suchen. „Kehret um“, sagt Jesus,...

mehr lesen
März 2026 | i

März 2026 | i

Lukas 4, 1-13 Versuchung Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde: „Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. „Der Mensch lebt von Gott und seinem Wort und nicht vom Brot allein“, antwortet Jesus. Er redet...

mehr lesen
Februar 2026 | II

Februar 2026 | II

Lukas 6, 27-38 Verurteilt nicht Jesus sagt: „Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden“. Anders als die Pharisäer und Schriftgelehrten spricht Jesus von den Gesetzen und Vorschriften, die das Verhältnis der Menschen zu Gott beschreiben: „Wer von...

mehr lesen
Februar 2026 | i

Februar 2026 | i

Lukas 6, 17 20-26 Selig sind die … Jesus preist die Menschen selig, die am Rande und auf der Schattenseite des Lebens stehen. Er spricht von der befreienden und tröstenden Zusage Gottes, von Heil und Erfüllung, die uns zuteil werden, wenn wir seinen Weg gehen: „......

mehr lesen
Januar 2026 | II

Januar 2026 | II

Johannes 11, 25 Grenzenlos Nur wenn wir in Gedanken über Grenzen hinausgehen, nehmen wir sie als solche wahr. Die Frage „Was wird sein, wenn wir am Ende unseres irdischen Lebensweges angekommen sind?“ beschreibt eine Grenze und geht zugleich darüber hinaus.  Wir...

mehr lesen
Dezember 2025 | i

Dezember 2025 | i

​​ Matthäus 24, 37-44 Advent Advent – das ist das Grundthema unseres Glaubens. Advent heißt Hoffnung auf endgültige Rettung über den Tod hinaus, auf das Reich Gottes, dass es sich für alle Welt entfalte. Wir Menschen selbst sind adventliche Wesen Das von Sonntag zu...

mehr lesen
November 2025 | II

November 2025 | II

Lukas 20, 27-38 Vollendung Wenn Menschen den eigenen und den fremden Tod als unerklärlich und bedrohlich empfinden, bleibt die Hoffnung, dass der Gott der Liebe nicht das im Tod belässt, was er ins Leben rief. Dafür steht die Zusage Jesu: Wo ich bin, da werdet auch...

mehr lesen
November 2025 | i

November 2025 | i

​​ Lukas 19, 1-10 Liebe verwandelt Durch die Zuwendung und Liebe, die Zachäus erfährt, ändert sich sein Verhalten. Das allein ist der Grund seiner Umkehr. In Jesus und in dem, was er sagt und tut, begegnet ihm die Gnade und Güte Gottes. „Zachäus, … bei dir will ich...

mehr lesen
Oktober 2025 | II

Oktober 2025 | II

Lukas 18, 1-8 Wie ein Gebet Beten heißt, auf Gottes großes Versprechen zu vertrauen und über sich selbst und über alle Grenzen hinauszudenken und und zu -hoffen.  Auch wenn es uns nicht leicht fällt an das zu glauben, was wir weder sehen noch anfassen können, in Dank...

mehr lesen