September 2026 | II

Bild: Friedbert Simon (Fotografie) / Roland Friederichsen (Künstler) In: Pfarrbriefservice.de
Mt 18, 21-35
Vergebung
Von Jesus wissen wir, dass Gott den Menschen alle Schuld vergibt und von uns möchte, dass auch wir einander vergeben. „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“, beten wir im Vaterunser.
In allem, was Jesus sagte und heilend wirkte, redete und handelte er gegen die Angst, gegen die inneren und äußeren Abhängigkeiten und wider das, was uns in unserem Vertrauen zu Gott entfernen könnte. – Jesus wollte die Menschen/will uns mitnehmen (hinführen, begleiten) an den „Ort“, den die Bibel das Paradies nennt – dorthin, wo alle Ängste in und um uns überwunden sind und Vertrauen und Liebe alle Formen widersprüchlicher Gefühle abgelöst haben.
So wie uns Gott alle Schuld vergibt, so sollen auch wir einander vergeben. Dann lassen wir das Trennende hinter uns und entgehen dem, was uns einengt und einsam macht.
Manfred Reichgeld
Gedanken zum Evangelium
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