August 2024 | i

Lukas 12, 13-21

Menschen für Menschen

Einer aus der Volksmenge bat Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen. Jesus weist die Frage zurück. Irgendwelche Rechte, die man gegeneinander geltend machen könnte, sind ihm fremd. 

 

Nicht der Besitz an sich ist entscheidend, sondern das, was Menschen für Menschen daraus machen. „Recht haben“ ist für Jesus nicht etwas, was Menschen zueinander führt: „Hütet euch vor aller Habsucht, (auch) wenn einer Überfluss hat, beruht sein Leben nicht auf seinem Besitz.“

Jesus redet nicht dem Verzicht auf das Irdische das Wort, vielmehr lenkt er den Blick vom Nebensächlichen dahin, dass Menschen aus dem Gefühl ihres Wertes leben, den Gott ihnen zugedacht hat. Ob uns seine Frohe Botschaft als befreiendes Lebensgefühl erreicht, entscheiden wir selbst – zuerst dadurch, dass wir tiefer vertrauen.

 

Pater Eryk Kapala OFM
Manfred Reichgeld

Gedanken zum Evangelium

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April 2026 | i

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März 2026 | II

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März 2026 | i

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Februar 2026 | II

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Februar 2026 | i

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Januar 2026 | II

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Johannes 11, 25 Grenzenlos Nur wenn wir in Gedanken über Grenzen hinausgehen, nehmen wir sie als solche wahr. Die Frage „Was wird sein, wenn wir am Ende unseres irdischen Lebensweges angekommen sind?“ beschreibt eine Grenze und geht zugleich darüber hinaus.  Wir...

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Januar 2026 | i

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​Matthäus 2, 13-15.19-23 Sicherheiten Wir neigen dazu, in den unterschiedlichen Situationen  unseres Lebens nach Sicherheit zu suchen und entsprechend zu handeln. Es ist eine (tägliche) Erfahrung, dass es eine wirkliche, endgültige Sicherheit nicht gibt. Das Leben des...

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Dezember 2025 | i

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​​ Matthäus 24, 37-44 Advent Advent – das ist das Grundthema unseres Glaubens. Advent heißt Hoffnung auf endgültige Rettung über den Tod hinaus, auf das Reich Gottes, dass es sich für alle Welt entfalte. Wir Menschen selbst sind adventliche Wesen Das von Sonntag zu...

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