Dezember 2022 | ii

Mt 11, 2-11
Dem Licht nachgehen
Advent – die Zeit der Erwartung und der Hoffnung, dass das Licht die Nacht und die Liebe den Hass endgültig besiegen wird. „Entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit“, heißt es in einem Gedicht von Rilke. Mit Freude wollen wir dem „Licht von Bethlehem“ entgegen gehen, dem „Licht der Völker“ und dem „neuen Tag“, der niemals endet.
Lassen wir uns wie die Hirten auf die Botschaft des Engels ein und gehen dem Licht nach: In Jesus sind Gott und die Menschen eins geworden. – Kann man das erklären? Kann man erklären, warum sich zwei Menschen lieben? Da geschieht etwas, was nicht zu fassen, aber doch wahr und wirklich ist.
Advent heißt ankommen… Unterwegs sein, gemeinsamen den Weg bestehen – und ankommen.
Pater Eryk Kapala OFM
Manfred Reichgeld
Gedanken zum Evangelium
August 2026 | II
Lukas 12, 49-53 Symbol Feuer Jesus sagt: „Ich will Feuer auf die Erde werfen...“ - Der, der sich barmherzig und liebend den Menschen zuwendet und das Verlorene sucht, … - Feuer war zur Zeit Jesu das Symbol der Reinigung. Wenn Jesus Feuer auf die Erde bringt, sagt er...
August 2026 | i
Lukas 12, 13-21 Menschen für Menschen Einer aus der Volksmenge bat Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen. Jesus weist die Frage zurück. Irgendwelche Rechte, die man gegeneinander geltend machen könnte, sind ihm fremd. Nicht der Besitz an...
JuLi 2026 | II
Lukas 11, 1-13 Beten lernen „Beten lernt niemand durch Wissen und Können, sondern durch Erfahren und Leben… “ - Alles Leben ist ein Gebet: mein Denken und Fühlen, was ich tue und was mir nicht gelingt, was uns bewegt und erfreut oder hoffnungslos erscheint. Der...
Juli 2026 | i
Lukas 10, 38-42 Aber nur eines ist notwendig Da fragt eine Frau Jesus, den sie und ihre Schwester zum Essen eingeladen haben: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt?“ Jesus antwortet: „Marta, du machst dir viele Sorgen...
Juni 2026 | II
Lukas 9, 18-24 Wer ist er? Als Jesus in der Einsamkeit betete, fragte er die Jünger: „Für wen halten mich die Menschen? … Petrus antwortete: „Für den Messias Gottes.“ Auch die, die Jesus begegneten, als er lehrend und heilend durch die Dörfer Galiläas zog, fragten:...
Juni 2026 | i
Johannes 17, 20-26 Eins sein Jesus betete: „Alle sollen eins sein: Wie, du Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein...“ (V 21). - Einheit kommt nicht von außen; sie entsteht dort, wo wir aufeinander hören und uns verständigen, wo wir...
Mai 2026 | II
Joh 14, 23-29 Ihr seid nicht allein Jesus spricht vom Heiligen Geist, den der Vater in seinem Namen senden wird, um die Jünger (und uns) alles zu lehren, was er gesagt hat – in der Zeit, in der er nicht mehr bei ihnen sein wird. Der Heilige Geist ist Gottes...
Mai 2026 | i
Johannes 10, 27-30 Aus sich selbst Gott, der aus sich selbst lebt … das ist unsere Antwort auf die Frage, woher wir kommen und wohin wir gehen. - Als Menschen sind wir endliche Wesen – abhängig, bedroht und begrenzt in Zeit und Raum. Von daher begründet sich unsere...
April 2026 | II
Johannes 21, 1-19 Sehnsucht Was uns über alle Grenzen hoffen lässt, ist die Sehnsucht nach dem Unendlichen. Wie die Schwalben im frühen Herbst die Enge des Dorfes verlassen und sie die Sehnsucht nach der grenzenlosen Weite der Meere und Gebirge überkommt, so hat Gott...








