Februar 2026 | II

Lukas 6, 27-38
Verurteilt nicht
Jesus sagt: „Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden“. Anders als die Pharisäer und Schriftgelehrten spricht Jesus von den Gesetzen und Vorschriften, die das Verhältnis der Menschen zu Gott beschreiben: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein…“.
Vergeben statt verurteilen, verstehen statt aufrechnen, das ist der andere Blick und die Vision von einem neuen Anfang. Im Sinne Jesu ist die Voraussetzung für Frieden und Versöhnung nicht die Behauptung des eigenen Rechts, sondern das „Absehen“ davon, das “Hinsehen“ auf die Not des Anderen, das verstehen und helfen will und nicht nach Wiedergutmachung oder Strafe verlangt. Das ist die Weise, wie Gott den Menschen begegnet.
Pater Eryk Kapala OFM
Manfred Reichgeld
Gedanken zum Evangelium
Juli 2024 | i
Lukas 10, 1-12 17-20 Dein Reich komme Wenn Jesus vom Reich Gottes spricht, meint er das gegenwärtige Handeln Gottes – nicht einen Ort oder ein unbestimmte Zeit. Als er von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: „Das Reich Gottes...
Juni 2024 | ii
Johannes 16, 12-15 Der dreieine Gott Wir verwenden Symbole und Bilder, um uns dem Geheimnis Gottes ein wenig und immer mehr zu nähern. Wir sagen: Gott ist gütig, weise, allmächtig, wahrhaftig, heilig, gerecht, … Das ist er alles – und noch viel mehr. Der dreieine...
Juni 2024 | i
Johannes 17, 20 - 26 Eins sein Jesus betete: „Alle sollen eins sein: Wie, du Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein...“ (V 21). - Einheit kommt nicht von außen; sie entsteht dort, wo wir aufeinander hören und uns verständigen, wo wir...
Mai 2024 | ii
Johannes 13, 31-35 Die Liebe leben Jesus sagt: „Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben“ (13,34). In ihm und seiner Liebe sehen wir das Wesen Gottes: die ewige, grenzenlose, vollkommene Liebe. Wer entdeckt hat, dass Gott die Liebe ist, geht von...
Mai 2024 | i
Johannes 10, 27-30 Aus sich selbst Gott, der aus sich selbst lebt … das ist unsere Antwort auf die Frage, woher wir kommen und wohin wir gehen. - Als Menschen sind wir endliche Wesen – abhängig, bedroht und begrenzt in Zeit und Raum. Von daher begründet sich unsere...
April 2024 | ii
Joh 21, 1-19 Sehnsucht Was uns über alle Grenzen hoffen lässt, ist die Sehnsucht nach dem Unendlichen. Wie die Schwalben im frühen Herbst die Enge des Dorfes verlassen und sie die Sehnsucht nach der grenzenlosen Weite der Meere und Gebirge überkommt, so hat Gott...
April 2024 | i
Johannes 20, 19-31 Friede sei mit euch Die Dunkelheit des Karfreitags ist vergangen. Jesus zeigt sich seinen Jüngern. Er bleibt nicht im Tod. Was bleibt, sind Schmerzen und Wunden und die Kreuze, die wir selbst errichten. Die Jünger sind verängstigt. Sie haben alles...
Ostern 2024 | i
Johannes 20, 1-9 Ostern – Jesus lebt Jesus lebt. Gott hat ihn bestätigt. Sein Wort ist wahr. Wir haben Anteil an seinem Leben. Mit ihm werden wir auferstehen. Das ist die Botschaft von Ostern, an die wir glauben. Mit der Auferstehung Jesu ist alles anders geworden....
März 2024 | ii
Lukas 9, 28-36 Verklärung Jesus nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit auf einen hohen Berg. Dort wird er vor ihren Augen verklärt. Er wird Licht, und aus einer Wolke hören sie Gottes Stimme: „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ - In diesem...








