September 2024 | ii

Lukas 15, 1-32
Das Verlorene suchen
Im Gleichnis vom Vater und den Söhnen erzählt Jesus von der Verlorenheit des Menschen – einer Lebenserfahrung, in der wir uns wiederfinden und erkennen können.
Über den Personen der Erzählung liegt das Licht der Liebe, das sie weniger verloren erscheinen lässt… weil Gott das Verlorene sucht und ihm nachgeht. „Es ist mehr Freude im Himmel über einen Sünder, der umkehrt als über 99 Gerechte…“ (15,7). Der Vater vertraut auf die verändernde Kraft seiner Freude; seine bedingungslose Liebe erhellt das Leben des „umkehrenden“ Sohnes. Das ist die Liebe Gottes.
Auch die Gleichnisse vom verlorenen Schaf und vom verlorenen Groschen (beide in LK 15, 1-31) strahlen Licht und Wärme aus, weil sie aus Verlierern Gewinner machen. Jesus lädt uns ein wie Gott das Verlorene zu suchen – „den einen Menschen“, der verloren geht.
Pater Eryk Kapala OFM
Manfred Reichgeld
Gedanken zum Evangelium
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